Auf wilden Wegen um die Wahnbachtalsperre
Am Sonntag erwartete uns kühles, aber trockenes Herbstwetter bei maximal 7 Grad. Und damit eine gute Gelegenheit, dem vorweihnachtlichen Stress mit einer schönen Wanderung zu begegnen.
Wir hatten dieses Mal ein „Heimspiel“.
16 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich um 10:30 Uhr in Wolperath, an der Bushaltestelle „Wolperath-Mitte“.
Von dort aus ging es über den Damm der Vorsperre auf die andere Seite der Wahnbachtalsperre. Der niedrige Wasserstand des Hauptsees (4 m niedriger als im Vorjahr um diese Zeit) führte dazu, dass wir nicht nur die alte Mäandrierung des Wahnbachs erkennen konnten, sondern auch eine historische Bruchsteinbrücke über den Wahnbach.
Auf der anderen Seite folgten wir dem abwechslungsreichen, wunderschönen Rundweg. Einige Schlammpassagen und Steilstücke forderten unseren vollen Einsatz. Dafür wurden wir aber auch mit herrlichen Perspektiven belohnt.
Wir kehrten über die Staumauer auf die „Happerschosser Seite“ zurück und bewältigten ein letztes Steilstück. Nach 4 ¼ Stunden, 14,5 km und 300 Höhenmetern trafen wir in der Happerschosser Gaststätte „Zur Linde“ ein.
Hier fand unsere letzte gemeinsame Wanderung 2025 ihren gemütlichen Abschluss.
Die nächste Wanderung des SSV Happerschoss findet am Sonntag, dem 11.01.2026, statt. Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.
Nähere Informationen finden sich unter www.ssv-happerschoss.de/wandern.
Hier sind auch die Wandertermine für 2026 hinterlegt.
Peter Sperber
(Fotos: Marion Hauser und Katrin Lange)